Impfkalender - Grundimmunisierung

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Die empfohlenen Standardimpfungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) sind im Impfkalender zusammengefasst. Die nachfolgenden Angaben entsprechen dem empfohlenen Zeitrahmen für Grundimmunisierungen und Auffrischungen, gestaffelt nach Lebensalter in Monaten bzw. Jahren.

Das vorgeschlagene Alter für die Impfungen ist nicht zwingend. Sollte das Kind krank sein, kann die Impfung verschoben werden, ohne dass dadurch der Impfschutz leidet. Wichtig ist nur, dass alle Auffrisch-Impfungen absolviert werden, damit voller Impfschutz besteht.

Grundimmunisierung im 1. Lebensjahr

Laut Impfkommission sollten Kinder im ersten Lebensjahr gegen Diphterie (D/d), Keuchhusten (Pertussis, aP/ap), Tetanus (T), Haemophilus influenza Typ b (Hib), Hepatitis B (HB), Kinderlähmung (Poliomyelitis, IPV), Pneumokokken und gegen Rotaviren geimpft werden. Die Grundimmunisierung sollte ab dem 2. Lebensmonat beginnen und spätestens bei Erreichen des 14. Lebensmonats abgeschlossen sein.

Eine Impfung gegen Grippe (Influenza) empfiehlt die STIKO trotz der zahlreichen Debatten in jüngster Zeit als Standard-Impfung bislang nur für Personen über 60 Jahre.

Immunisierungen im 2. Lebensjahr

Ab dem ersten Lebensjahr empfiehlt die STIKO Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), Meningokokken sowie Windpocken (Varizellen). Da Masern meistens erst im Erwachsenenalter Komplikationen verursachen, raten impfkritische Ärzte, Kinder erst im Schulalter impfen zu lassen. Am Ende des 2. Lebensjahres wird eine vollständige Überprüfung des Impfstatus unbedingt empfohlen.

Auffrischungen im Vorschulalter

Die Impfungen gegen Diphterie (D/d), Keuchhusten (Pertussis, aP/ap) und Tetanus (T) müssen zweimal aufgefrischt werden: das erste Mal im Alter von 5 - 6 Jahren, das zweite Mal im Alter zwischen 9 und 16 Jahren.

Hepatitis B, weitere Auffrischungen

Kinderlähmung (Poliomyelitis, IPV) wird zum ersten Mal, Diphterie (D/d), Keuchhusten (Pertussis, aP/ap) und Tetanus (T) zum zweiten Mal aufgefrischt.

Erwachsenen empfiehlt die STIKO alle 10 Jahre die Auffrischung der Tetanus- und Diphterieimpfung. Die erste dieser Auffrischungen sollte zusätzlich mit einer Auffrischung der Immunisierung gegen Keuchhusten (Pertussis, aP/ap) verbunden sein. Außerdem sollte bei allen nach 1970 Geborenen mit unklarem Impfschutz, keiner Impfung oder nur einer Impfung in der Kindheit ab 18 Jahren zusätzlich eine Masern-Impfung erfolgen.

Ältere Menschen über 60 Jahre sollten sich zudem gegen Pneumokokken, Grippe (Influenza) und Gürtelrose (Herpes zoster) immunisieren lassen. Ist im Säuglingsstadium keine Grundimmunisierung gegen Hepatitis B (HB) vorgenommen worden, kann diese nun ebenfalls erfolgen. Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren sollten gegen Humane Papilloma-Viren (HPV können Krebs verursachen) immunisiert werden. Auch die Immunisierung gegen Windpocken (Varizellen) sollte überprüft werden.

Auffrischungen und Impfungen für Erwachsene

Erwachsenen empfiehlt die STIKO alle 10 Jahre die Auffrischung der Tetanus- und Diphterieimpfung. Die erste dieser Auffrischungen sollte zusätzlich mit einer Auffrischung der Immunisierung gegen Keuchhusten (Pertussis, aP/ap) verbunden sein. Außerdem sollte bei allen nach 1970 Geborenen mit unklarem Impfschutz, keiner Impfung oder nur einer Impfung in der Kindheit ab 18 Jahren zusätzlich eine Masern-Impfung erfolgen.

Ältere Menschen über 60 Jahre sollten sich zudem gegen Pneumokokken, Grippe (Influenza) und Gürtelrose (Herpes zoster) immunisieren lassen.

Impfbuch

Bewahren Sie Ihr Impfbuch sorgfältig auf: In ihm werden alle durchgeführten Impfungen, ob offiziell empfohlen oder nicht, dokumentiert. Das Impfbuch gehört auch ins Reisegepäck.

Kombinieren von Impfungen

Wer sich für Impfungen entscheidet, kann Kombinationspräparate wählen, bei denen mehrere Impfstoffe gleichzeitig enthalten sind. Denn Impfreaktionen können auch durch Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel ausgelöst werden. Impft man gegen jede Krankheit einzeln, würde sich die verabreichte Dosis an Zusatzstoffen vervielfachen.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Dr. med. Sabine Bühligen
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